Heiner Schnorrenberg
Im Frühjahr 1988 kam Eddie Kammer auf mich zu mit der Frage, ob ich nicht auf einen markenoffenen und ungezwungenen Oldtimer-Stammtisch in Grevenbroich Lust hätte. Natürlich sagte ich zu – wie einige andere Oldtimer-Fans in Grevenbroich und Umgebung auch.
Schnell wuchs der Stammtisch an – personell und fahrzeugtechnisch.
Noch heute bin ich gerne im 14-tägigen Rhythmus dabei, noch heute schätze ich diegegenseitige Unterstützung (heutzutage sozusagen in „Echtzeit“ gerne auch viaWhattsapp), den gemeinsamen Austausch und die Organisation von Veranstaltungenund Ausstellungen.
Aus dem Stammtisch wurde ein Freundeskreis – der Begriff „Oldtimerfreunde“ istgelebtes Bekenntnis. Aus dem Studentenalter bin ich schon lange `raus und irgendwannhabe ich sicher wieder so richtig viel Zeit zum schrauben und fahren und organisieren.
Versprochen!
Angefangen hat meine Leidenschaft für das rostigste Hobby mit meinem Opel Olympia Rekord von 1955, den mein Großvater, damaliger Opel-Händler in Grevenbroich, als Neufahrzeug verkauft hat.
Durch ihn und meinen Onkel – Aloys und Friedhelm Hermanns – gelangte ich immer tiefer in die Materie und machte bei beiden sozusagen eine Oldtimer-Mechaniker-Ausbildung.
Ich hab´s nie bereut!
Den Olympia habe ich natürlich immer noch, inzwischen sind einige andere Oldtimerdazu gekommen. Zwei Opel Diplomat-B stehen in meiner Garage, eine Limousine mitV8-Motor und eines von vier originalen Werkscabriolets mit 2.8 Einspritzmotor. Auch mein Alltagsfahrzeug hat mittlerweile 20 Jahre auf der Uhr, ich arbeite daran, dass mein Opel Signum V6 in 10 Jahren das H-Kennzeichen als Prädikat für einen originalen und guten Erhaltungszustand erhält.